Frühlingsglocken (Robert Schumann)

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  • (Posted 2017-09-05)   CPDL #46235:     
Editor: Nikolaus Hold (submitted 2017-09-05).   Score information: A4, 8 pages, 160 kB   Copyright: CC BY NC
Edition notes: Transcribed from Breitkopf & Härtel edition, 1879-1912, using separate lines for split voices.
MusicXML source file is in compressed .mxl format.
  • CPDL #10786:   
Editor: Timothy G. Cooper (submitted 2006-01-16).   Score information: Letter, 8 pages, 208 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: Error.gif Possible error(s) identified. Error summary: Some typing errors, e.g.: Schneeglocken -> Schneeglöckchen, wunder sett -> wundernett, Abschiedsgrüss -> Abschiedsgruß

General Information

Title: Frühlingsglocken Op. 33/6
Composer: Robert Schumann
Lyricist: Robert Reinick

Number of voices: 4-6vv   Voicing: TTBB
Genre: SecularPartsong

Language: German
Instruments: A cappella

Published:

Description:

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Original text and translations

German.png German text

Schneeglöckchen tut läuten!
Was hat das zu bedeuten?
Ei, gar ein lustig Ding!
Der Frühling heut' geboren ward,
Ein Kind der allerschönsten Art;
Zwar liegt es noch im weißen Bett,
Doch spielt es schon so wundernett,
Drum kommt, ihr Vögel, aus dem Süd'
Und bringet neue Lieder mit!
Ihr Quellen all, erwacht im Tal!
Was soll das lange Zaudern?
Sollt mit dem Kinde plaudern!

Maiglöckchen tut läuten!
Was hat das zu bedeuten?
Frühling ist Bräutigam!
Macht Hochzeit mit der Erde heut'
Mit großer Pracht und Festligkeit.
Wohlauf denn, Nelk' und Tulipan,
Und schwenkt die bunte Hochzeitfahn'!
Du Ros und Lilie, schmückt euch fein!
Brautjungfern sollt ihr heute sein!
Schmetterling, sollt bunt und flink
Den Hochzeitreigen führen,
Die Vögel musizieren!

Blauglöckchen tut läuten!
Was hat das zu bedeuten?
Ach, das ist gar zu schlimm!
Heut' nacht der Frühling scheiden muß,
Drum bringt man ihm den Abschiedsgruß,
Glühwürmchen ziehn mit Lichtern hell,
Es rauscht der Wald, es klagt der Quell,
Dazwischen singt mit süßem Schall
Aus jedem Busch die Nachtigall
Und wird ihr Lied so bald nicht müd',
Ist auch der Frühling schon so ferne,
Sie hatten ihn alle so gerne!