Hoch freuet sich der König, SWV 117 (Heinrich Schütz)

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  • NewScore.gif  (Posted 2019-04-09)   CPDL #53925: 
Original pitch:
1628 Version:         Score information: A4, 2 pages, 58 kB   
1661 Version:         Score information: A4, 2 pages, 58 kB   
Transposed down a major second:
1628 Version:     Score information: A4, 2 pages, 66 kB   
1661 Version:     Score information: A4, 2 pages, 66 kB   
Transposed down a fourth:
1628 Version:     Score information: A4, 2 pages, 65 kB   
1661 Version:     Score information: A4, 2 pages, 65 kB   
Editor: Gerd Eichler (submitted 2019-04-07).   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from original prints. Continuous barlines are in the original score. Original Note values retained, clefs modernized. The original high chiavette score is provided in the original pitch, in a moderate transposition (major second) and in a quite low transposition (by a fourth). MusicXML source file is in compressed .mxl format.
  • (Posted 2017-08-21)   CPDL #46007:         
Editor: James Gibb (submitted 2017-08-21).   Score information: A4, 1 page, 34 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from the Blankenburg edition on IMSLP. MusicXML source file is in compressed .mxl format.

General Information

Title: Hoch freuet sich der König, SWV 117
Composer: Heinrich Schütz
Lyricist: Cornelius Becker

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredChorale

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1628 in Psalmen Davids, Op. 5. Revised by Schütz in 1661, no. 21.
  2nd published: 1957 by Walter Blankenburg in Neue Schütz-Ausgabe, Vol. 6.

Description: Psalm 21 from the Becker Psalter.

External websites:

Original text and translations

Original text and translations may be found at Psalm 21.

German.png German text

Modernized spelling:
1  Hoch freuet sich der König,
Herr Gott, in deiner Kraft,
er ist von Herzen frohlich,
daß du ihm Hilfe schaffst.
Willig tust ihm gewähren
all sein Bitt und Begehren,
gibst ihm seins Herzens Wunsch.

2  Mit deines Segens Schätzen
begnad'st du deinen Sohn
und tust auf sein Haupt setzen
von Gold ein schöne Kron.
Er bittet dich ums Leben,
das willt du ihm auch geben
immer und ewiglich.

3  Von deiner Hülff er träget
den Ehrepreis allzeit,
den du auf ihn geleget
mit Lob und Schuck bereit.
Den Segen zu ererben,
ewig Freud zu erwerben
ihn hast du fürgestellt.

4  Er setzet sein Vertrauen
auf dich, du höchster Gott,
das wird ihn nicht gereuen,
er bleibt fest in der Not.
Die Feinde nicht bestehen,
deiner Hand nicht entgehn
alle, die hassen dich.

5  Sein Zorn sie wird umbringen,
wenn du wirst sehen drein,
es wird sie all verschlingen,
das Feur des Grimmes dein
und tilgen ihren Namen,
dass auch von ihrem Samen
nichts mehr auf Erden sei.

6  Übels sie dir gedachten
zu tun in ihrem Sinn,
davon groß Anschlag machten,
als wenn es stünd bei ihn'n.
Es stehet in deinen Händen,
drum werden sie's nicht enden,
sie müssens bleiben lan.

7  Dein Hand sie werden fühlen,
dein Pfeil auf sie gericht',
gegen ihr Antlitz zielen
gewiß sie fehlen nicht.
Dein Krafft Herr wollst beweisen,
so wollen wir hoch preisen
dein Macht mit Lobgesang.

German.png German text

Original spelling:
1  Hoch freuet sich der König/
Herr Gott, in deiner Kraft/
er ist von Herzen frohlich/
daß du ihm Hilfe schaffst/
willig tust ihm gewähren/
all sein Bitt und Begehren/
gibst ihm seins Herzens Wunsch.

2  Mit deines Segens Schätzen/
begnadstu deinen Sohn/
und thust auhf sein Häupt setzen/
von Gold ein schöne Kron,/
Er bittet dich umbs Leben/
das wiltu ihm auch geben/
immer und ewiglich.

3  Von deiner Hülff er träget/
den Ehrepreiß allzeit/
den du auff ihn geleget
mit Lob und Schuck bereit./
Den Segen zu ererben/
ewig Frewd zu erwerben/
ihn hastu fürgestellt.

4  Er setzet sein Vertrawen
auff dich/ du höchster Gott/
das wird ihn nicht gerawen/
er bleibt fest in der Noth.
Die Feinde nicht bestehen/
deiner Hand nicht entgehen/
alle, die hassen dich.

5  Sein Zorn sie wird umbbringen/
wenn du wirst sehen drein/
Es wird sie all verschlingen/
das Fewr des Grimmes dein/
und tilgen ihren Namen/
daß auch von ihrem Samen
nichts mehr auff Erden sey.

6  Ubels sie dir gedachten
zu thun in ihrem Sinn/
davon groß Anschlag machten/
als wenn es stünd bey ihnn.
Es sthet in deinen Händen/
drumb werden sies nicht enden/
sie müssens bleiben lan.

7  Dein Hand sie werden fühlen/
dein Pfeil auff sie gericht
Gegen ihr Antlitz zielen/
gewiß sie fehlen nicht.
Dein Krafft HERR wolst beweisen/
so wollen wir hoch preisen
dein Macht mit Lobgesang.