Ich will von Gnade singen, SWV 186 (Heinrich Schütz)

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Editor: James Gibb (submitted 2017-09-15).   Score information: A4, 1 page, 34 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from the Blankenburg edition on IMSLP.

General Information

Title: Ich will von Gnade singen, SWV 186
Composer: Heinrich Schütz
Lyricist: Cornelius Becker

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredChorale

Language: German
Instruments: A cappella

Published: 1661

Description: Psalm 89, part 1, from the Becker Psalter.

External websites:

Original text and translations

Original text and translations may be found at Psalm 89.

German.png German text

1  Ich will von Gnade singen
des Herren ewiglich,
seine Wahrheit verkünden,
mein Mund soll schweigen nicht
ich sag, in/Christi Reich
ewige Gnad wird walten,
der Herr wird treulich halten,
sein Wahrheit niemals trügt.

3  Die Himmel werden preisen,
Herr Gott, die Wunder dein,
und dein Wahrheit mit Fleiße
in heiliger Gemein,
im Himm'l und allem Reich,
unter der Götter Kinden
wird man nicht einen finden,
der sich, Herr, dir vergleicht.

5  Dein Herrrschaft sich erstrecket
aufs ungestüme Meer,
wenn Wellen es bedecken,
stillst du sein Brausen schwer.
Herr Gott, Herr Zebaoth,
mächtig sind deine Werke,
wer ist dir gleich an Stärke?
Dein Wahrheit um dich staht.

 

6  Dein ist Himmel und Erden,
du hast gelegt den Grund,
alles was du heißt werden,
das muß da stehn zur Stund.
Mittag und Mitternacht
dein Allmacht hat bereitet,
du gibst uns gute Zeiten,
Lob, Ehr man von dir sagt.

7  Dein Arm ist groß von Taten,
sehr stark ist deine Hand,
dein Rechte hoch erhaben
in aller Welt bekannt,
das Recht und das Gericht,
Herr, deinen Thron erhalten,
Gnad und Wahrheit stets walten,
vor deinem Angesicht.

8  Wohl dem Volk, das im Herren
kann jauchzen und sich freun,
vor dir sie wandeln werden
im Licht des Antlitz dein,
sie werden allezeit
fröhlich in deinem Namen
herrlich treten zusammen
in deiner G'rechtigkeit.

 

10  Du hast dein Rat entdecket
im G'sicht den Heilgen wohl,
du sprachst: Ich hab erwecket
ein Held, der helfen soll,
ich bin sein Schirm und Schutz,
ich will selbst für ihn kämpfen,
und seine Feinde dämpfen,
vergehn muß all ihr Trutz.

13  Sein Reich will ich ausbreiten,
daß er herrscht auf dem Meer,
und an des Wassers Seiten
sein Rechte rings umher.
Er wird mich nennen wohl:
Du bist mein Vater selber,
mein Gott, mein Hort, mein Helfer,
auf den ich trauen soll.

14  Er soll genennet werden
mein erstgeborner Sohn,
er ist der Höchst auf Erden
und trägt die Ehrenkron,
es soll aufs allerbest
mein Gnad über ihm walten,
mein Bund will ich ihm halten
ewiglich treu und fest.