Lasst uns Gott, unserm Herren, SWV 216 (Heinrich Schütz)

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  • (Posted 2017-09-23)   CPDL #46471:         
Editor: James Gibb (submitted 2017-09-23).   Score information: A4, 1 page, 34 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from the Blankenburg edition on IMSLP. MusicXML source file is in compressed .mxl format.

General Information

Title: Lasst uns Gott, unserm Herren, SWV 216
Composer: Heinrich Schütz
Lyricist: Cornelius Becker

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredChorale

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1628 in Psalmen Davids, Op. 5. Revised by Schütz in 1661, no. 118
  2nd published: 1894 in Heinrich Schütz: Sämtliche Werke, Volume 16, no. 118
  3rd published: 1957 in Neue Schütz-Ausgabe, Volume 6, p. 118
Description: Psalm 118 from the Becker Psalter.

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Original text and translations

Original text and translations may be found at Psalm 118.

German.png German text

1  Laßt uns Gott, unsern Herren, danken in Ewigkeit,
denn er ist freundlich sehre und gnädig allezeit,
ewig sein Güte währt, das soll Israel preisen,
rüh men mit allem Fleiße sein Gnad, die nicht aufhört.

7  Ich soll zu Boden fallen, man stößt auf mich mit Macht,
Gott aus den Nöten allen mir hilft, nimmt mich in acht.
Es ist mein Stärk und Kraft, ich laß den Psalter klingen,
will meinem Gott lobsingen, mein Heiland Hülf mir schafft.

8  In Hütten der Gerechten singt man ein Freudenlied
von unsers Gottes Rechten, die alle Feind bestritt,
sie führt allzeit den Krieg, Gotts rechte Hand erhoben,
die wir mit Dank hoch loben, behält endlich den Sieg.

 

9  Darum werd ich nicht sterben, werd leben allezeit
und rühmen stets den Herren, der mir sein Hülf erzeigt.
Gott hält mich in der Zucht mit väterlicher Rute,
gibt mich doch nicht dem Tode, mein Bestes er stets sucht.

11  Ich dank dir innigliche, daß du, mein Herr und Gott,
mich demütigst und züchtigst, wenn du mich führst in Not,
vergißt doch meiner nicht, dein große Treu und Gnade
kommt mir gar bald zustatte und hilft mir mächtiglich.

12  Die Bauleut han verworfen den Stein aus Frevelmut,
als ob sie nicht bedurften, der doch ist köstlich gut
zum Eckstein zugericht, vom Herren ists geschehen,
muß als ein Wunder stehen vor unserm Angesicht.

 

13  Das ist der Tag der Freuden, den Gott hat zubereit,
laßt uns denselben feiern in Freud und Fröhlichkeit.
O Herr, hilf durch dein Güt, o Herr, laß wohl gelingen,
so wolln wir fröhlich singen, dein Lob verschweigen nicht.

14  Gelobt sei, der da kommet im Namen unsers Herrn,
gesegnet seid ihr Frommen, die ihr ihm dienet gern.
Christus, der Herr, ist Gott, sein Wort tut uns erfreuen,
drum schmückt das Fest mit Maien gar schön an allem Ort.

15  Von Herzen ich Dank sage dir, o mein treuer Gott,
mein Gott, ich will all Tage dich preisen immerfort!
Dem Herrn dankt allzugleich, denn er ist freundlich sehre,
sein Güt ewiglich währet, bringt uns ins Himmelreich.