Motetten 5-16 (Johann Heinrich Rolle)

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  • (Posted 2016-10-22)   CPDL #41513:  Network.png (No PDF but MIDI file and zipped Finale file(s))
Editor: Manfred Hößl (submitted 2016-10-22).   Score information: A4, 28 pages, 275 kB   Copyright: CPDL
Edition notes:

General Information

Title: Motetten 5-16
Composer: Johann Heinrich Rolle
Lyricist:

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredMotet

Language: German
Instruments: A cappella

Published:

Description:

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Original text and translations

German.png German text

I.
5. Gnädig und barmherzig ist der Herr, geduldig und von grosser Güte.
Der Herr ist allen gütig und erbarmt sich aller seiner Werke.
Es sollen dir danken, Herr, alle deine Werke und deine Heiligen dich loben.
Es danken dir die Himmelsheer, o Herrscher aller Thronen und die auf Erden,
Luft und Meer in deinem Schatten wohnen, die preisen deine Schöpfermacht,
die alles, alles wohl bedacht, gebt unserm Gott die Ehre.

6. Kommt her und schauet die Werke des Herrn,
der den Kriegen steuert in aller Welt,
der Bogen zerbricht, Spiesse zerschlägt und Wagen mit Feuer verbrennet.
Seid stille und erkennet, daß ich Gott bin.

7. Meine Seele harrt auf dich, denn du hältst mich, Herr, bei meiner rechten Hand,
du leitest mich nach deinem Rat,
und nimmst mich endlich mit Ehren an.
Wenn ich nur dich habe, so frag ich nichts nach Himmel und Erde.
Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet.
So bist du doch, Gott, alle Zeit meines Herzens Trost und mein Teil.

8. Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist so ein mächtiger Gott als du, Gott, bist!
Du bist der Gott, der Wunder tut.

II.
9. Es ist in keinem Andern Heil, ist auch kein andrer Name den Menschen gegeben,
darinnen sie sollen selig werden,denn in dem Namen Jesu.
Dich, unsern Heiland, unsern Herrn sahn die Völker schon von fern mit glaubensvoller Zuversicht,
dich, aller Völker Trost und Licht. Halleluja!

10. Herr, du hast von Anfang die Erde gegründet und die Himmel sind deiner Hände Werk.
Dieselbigen werden vergehen, du aber wirst bleiben.
Und sie werden alle veralten wie ein Kleid,
und wie ein Gewand wirst du sie verwandeln, und sie werden sich verwandeln.
Du aber bist derselbige und deine Jahre werden nicht aufhören.

11. Die Güte des Herrn ist, daß wir nicht gar aus sind
und seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende,
sondern sie ist alle Morgen neu, und seine Treu ist groß.
Der Herr ist mein Teil spricht meine Seele, darum will ich auf ihn hoffen.

12. Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heilige Namen,
und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat.
Der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen,
der dein Leben vom Verderben erlöset.
mit Gnad und Barmherzigkeit, der dich krönet mit Gnade.

III.
13. Der Herr ist König, des freue sich das Erdreich!
Und sein fröhlich die Inseln, so viel ihrer ist.
Wolken und Dunkel ist um ihn her,
Gerechtigkeit und Gericht ist seines Stuhles Festung.
Feuer gehet vor ihm her und zündet an umher alle seine Feinde,
seine Blitze leuchten auf den Erdboden.
Der Erdkreis sie het und erschrickt.
Berge zerschmelzen wie Wachs vor dem Herrn,
vor dem Herrscher des ganzen Erdbodens.
Und alle Völker sehen seine Ehre, die Himmel verkündigen seine Gerechtigkeit.

14. Siehe, das ist unser Gott, auf den wir harren.
Und er wird uns helfen. Das ist der Herr auf den wir harren.
Daß wir uns freuen und fröhlich sein in seinem Heil.

15. Die Ehre des Herrn ist ewig, der Herr hat Wohlgefallen an seinen Werken.
Er schauet die Erde an, so bebet sie,
er rühret die Berge an, so rauchen sie.

Ich will dem Herrn lobsingen mein Leben lang,
und meinen Gott loben so lang ich hie bin.
Lobe den Herrn meine Seele, halleluja!

16. Gott, du bleibest wie du bist und deine Jahre nehmen kein Ende;
die Kinder deiner Knechte werden bleiben,
und ihr Same wird vor dir gedeihen.