Jesus Christus, unser Heiland (Johannes Eccard)

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Editor: Ross Jallo (submitted 2011-12-15).   Score information: Letter, 3 pages, 33 kB   Copyright: Public Domain
Edition notes: Original pitch. The text of the first verse is underlaid; subsequent verses are on page 3.

General Information

Title: Jesus Christus, unser Heiland
Composer: Johannes Eccard
Lyricists: Jan Hus and Martin Luther

Number of voices: 5vv   Voicing: SATTB
Genre: SacredMotet

Language: German
Instruments: a cappella

Description: Johannes Eccard's arrangement of the eucharistic hymn "Jesus Christus, unser Heiland, der von uns den Gotteszorn wandt". The text is Luther's translation of Jan Hus's original Latin hymn "Jesus Christus, nostra salus".

Original text and translations

German.png German text

1. Jesus Christus, unser Heiland,
Der von uns den Gotteszorn wandt,
Durch das bitter Leiden sein -
Half er uns aus der Höllen Pein.

2. Daß wir nimmer das vergessen,
Gab er uns sein' Leib zu essen,
Verborgen im Brot so klein,
Und zu trinken sein Blut im Wein

3. Wer sich will zu dem Tisch machen,
Der hab wohl acht auf sein Sachen;
Wer unwürdig hinzu geht,
Für das Leben den Tod empfäht.

4. Du sollst Gott den Vater preisen,
Daß er dich so wohl wollt speisen
Und für deine Missetat
In den Tod sein' Sohn gegeben hat.

5. Du sollst glauben und nicht wanken,
Daß's ein Speise sei dem Kranken,
Den' ihr Herz von Sünden schwer
Und vor Angst ist betrübet sehr.

6. Solch groß Gnad und Barmherzigkeit
Sucht ein Herz in großer Arbeit.
Ist dir wohl, 'so bleib davon,
Daß du nicht kriegest bösen Lohn.

7. Er spricht selber: „Kommt, ihr Armen,
Laßt mich über euch erbarmen;
Kein Arzt ist dem Starken not,
Sein Kunst wird an ihm gar ein Spott.

9. Hättst du dir was konnt erwerben,
Was braucht ich für dich zu sterben!
Dieser Tisch auch Dir nicht gilt,
So du selber dir helfen willt.”

9. Glaubst du das von Herzensgrunde
Und bekennest mit dem Munde,
So bist du recht wohl geschickt
Und die Speise dein Seel erquickt.

10. Die Frucht soll auch nicht ausbleiben:
Deinen Nächsten sollst du lieben,
Daß er dein genießen kann,
Wie dein Gott hat an dir getan.