Unser Leben ist ein Schatten (Johann Michael Bach)

From ChoralWiki
Jump to: navigation, search

Music files


L E G E N D Disclaimer How to download
ICON SOURCE
Icon_pdf.gif Pdf
Icon_snd.gif Midi
MusicXML.png MusicXML
Finale_2014_icon.png Finale 2014
File details.gif File details
Question.gif Help
  • (Posted 2018-10-28)   CPDL #51616:         
Editor: Wim Looyestijn (submitted 2018-10-28).   Score information: A4, 23 pages, 126 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: MusicXML source file is in compressed .mxl format.

General Information

Title: Unser Leben ist ein Schatten
Composer: Johann Michael Bach
Lyricist:

Number of voices: 9vv   Voicing: SSATTB.ATB
Genre: SacredMotet

Language: German
Instruments: A cappella

First published:

Description:

External websites:

Original text and translations

German.png German text

Unser Leben ist ein Schatten auf Erden.
Ich weiß wohl dass unser Leben oft nur als ein Nebel ist,
den wir hier zu jeder Frist mit dem Tode seind umgeben,
drum ob's heute nicht geschicht, meinen Jesum lass ich nicht.
Ich bin die Auferstehung und das Leben, wer an mich gläubet,
der wird leben ob er gleich stürbe,
und wer da lebet und gläubet an mich,
der wird nimmermehr sterben.
Weil du vom Tod erstanden bist
werd ich im Grab nicht bleiben,
mein höchster Trost dein Auffahrt ist,
Todsfurcht kann sie vertreiben,
denn wo du bist da komm ich hin,
dass ich stets bei dir leb' und bin,
drum fahr ich hin mit Freuden.

Sterb ich bald so komm ich abe von der Welt Beschwerlichkeit,
ruhe bis zur vollen Freud, und weiss dass im finstern Grabe
Jesus ist mein helles licht, meinen Jesum lass ich nicht.

Ach wie flüchtig, ach wie nichtig ist der Menschen Leben!
Wie ein Nebel bald entstehet, und bald wiederum vergehet,
so ist unser Leben, sehet! Ach wie nichtig,
ach wie flüchtig sind der Menschen Sachen!
Alles, alles was wir sehen, das muß fallen und vergehen,
wer Gott fürcht', bleibt ewig stehen.
Ach Herr, lehr uns bedenken wohl,
daß wir sind sterblich allzumal,
daß wir sind sterblich allzumal!
Auch wir allhier keins Bleibens han,
müssen alle davon, gelehrt, alt oder schön,
daß wir sind sterblich, sterblich allzumal!