Difference between revisions of "Ach wie gross ist der Feinde Rott, SWV 99 (Heinrich Schütz)"

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{{Vs|1}} Ach wie groß ist der Feinde Rott, mein treuer Gott, die sich wid'r mich empöret.
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{{Vs|1}} Ach wie groß ist der Feinde Rott,
Viel sagen zu der Seelen mein, es könnt nicht sein, daß du ihr Hülf gewährest.
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Mein treuer Gott,
Allein du bist mein Schild gewiß,
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Die sich wid'r mich empöret.
mein Zuversicht, der mich aufricht't und hoch mich bringt zu Ehren.
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Viel sagen zu der Seelen mein,
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Es könnt nicht sein,
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Daß du ihr Hülf gewährest.
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Mein Schild gewiß,
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Und hoch mich bringt zu Ehren.
  
{{Vs|2}} Mit meiner Stimm ruf ich zu dir, dein Hülf kommt mir von deinem heil'gen Throne.  
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{{Vs|2}} Mit meiner Stimm ruf ich zu dir,
Darum weil du, Herr, hältest mich, schlaf und wach ich ganz Furcht und Sorgen ohne,
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Dein Hülf kommt mir
ob gleich der Feind viel tausend seind,  
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Von deinem heil'gen Throne.  
die rings herüm mit Ungestüm grausam wider mich toben.
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Darum weil du, Herr, hältest mich,
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Ob gleich der Feind
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{{Vs|3}} Auf, Herr, steh auf, beweis dein Kraft,
zerschmetter der Gottlosen Zähn, daß sie vergeh'n, errett dein Volk und G'meinde!
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Die mir Hülf schafft,
Du bist der Gott, der holft aus Not  
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Gib Backenstreich den Feinden,  
und Segen gibt zu jeder Frist dein'm Volk und lieben Freunden.}}
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{{Vs|1}} Ach wie groß ist der Feinde Rott/ mein treuer Gott/ die sich widr mich empöret.:/:
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{{Vs|1}} Ach wie groß iſt der Feinde Rott/
Viel sagen zu der Seelen mein/ es könn nicht seyn/ daß du ihr Hülf gewehrest./
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Mein treuer Gott/
Allein du bist/ mein Schild gewiß/ mein Zuversicht/ der mich auffricht/ und hoch bringet zu Ehren.
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Die ſich widr mich empöret.:/:
 
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Viel ſagen zu der Seelen mein/
{{Vs|2}}  Mit meiner Stimm ruff ich zu Dir/ dein Hülff kömpt mir/ von deinem heilgen Throne :/:
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Es könn nicht ſeyn/
Darumb weil du, HERR, heltest mich/ schlaff und wach ich/ gantz Furcht und Sorgen ohne/
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Daß du ihr Hülf gewehreſt./
Ob gleich der Feind/ viel tausend seynd/ die ringst herümb/ mit Ungestüm/ grawsam wider mich toben.
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Allein du biſt/
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Mein Schild gewiß/
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Und hoch bringet zu Ehren.
  
{{Vs|3}} Auff HERR, steh auff, beweiß dein Krafft/ die mir Hülff schafft/ gib Backenstreich den Feinden :/:
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Zerschmetter der Gottlosen Zähn/ daß sie vergehn/ errett dein Volck und Gmeinde/
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Dein Hülff kompt mir/
Du bist der Gott, der hilfft aus Noth/ und Segen gibst zu jeder Frist/ deim Volk und lieben Freunden.}}
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Deim Volk und lieben Freunden.
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Latest revision as of 07:47, 16 November 2019

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  • (Posted 2019-03-27)   CPDL #53722: 
1628 Version: (MS) (OS)       Score information: A4, 1 page, 57 kB   
1661 Version: (MS (OS)       Score information: A4, 1 page, 58 kB   
Editor: Gerd Eichler (submitted 2019-11-10).   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from original prints. Continuous barlines are in the original score. Original Note values retained, clefs modernized. MS = modernized spelling, OS = original spelling. MusicXML source file is in compressed .mxl format.
  • (Posted 2017-08-19)   CPDL #45956:         
Editor: James Gibb (submitted 2017-08-19).   Score information: A4, 1 page, 36 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from the Blankenburg edition on IMSLP. MusicXML source file is in compressed .mxl format.
Error.gif Possible error(s) identified. Error summary: Bar 6. Alto, "#g" must be "g"

General Information

Title: Ach wie gross ist der Feinde Rott, SWV 99
Composer: Heinrich Schütz
Lyricist: Cornelius Becker

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredChorale

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1628 in Psalmen Davids, Op. 5. Revised by Schütz in 1661, no. 3
  2nd published: 1894 in Heinrich Schütz: Sämtliche Werke, Volume 16, no. 3
  3rd published: 1957 in Neue Schütz-Ausgabe, Volume 6, p. 3
Description: Psalm 3 from the Becker Psalter.

External websites:

Original text and translations

Original text and translations may be found at Psalm 3.

German.png German text

Modernized spelling and wording:
1  Ach wie groß ist der Feinde Rott,
Mein treuer Gott,
Die sich wid'r mich empöret.
Viel sagen zu der Seelen mein,
Es könnt nicht sein,
Daß du ihr Hülf gewährest.
Allein du bist
Mein Schild gewiß,
Mein Zuversicht,
Der mich aufricht
Und hoch mich bringt zu Ehren.

2  Mit meiner Stimm ruf ich zu dir,
Dein Hülf kommt mir
Von deinem heil'gen Throne.
Darum weil du, Herr, hältest mich,
Schlaf und wach ich
Ganz Furcht und Sorgen ohne,
Ob gleich der Feind
Viel tausend seind,
Die rings herüm
Mit Ungestüm
Grausam wider mich toben.
 
3  Auf, Herr, steh auf, beweis dein Kraft,
Die mir Hülf schafft,
Gib Backenstreich den Feinden,
Zerschmetter der Gottlosen Zähn,
Dass sie vergehn,
Errett dein Volk und G'meinde!
Du bist der Gott,
Der holft aus Not
Und Segen gibt
Zu jeder Frist
Dein'm Volk und lieben Freunden.

German.png German text

Original spelling and wording:
1  Ach wie groß iſt der Feinde Rott/
Mein treuer Gott/
Die ſich widr mich empöret.:/:
Viel ſagen zu der Seelen mein/
Es könn nicht ſeyn/
Daß du ihr Hülf gewehreſt./
Allein du biſt/
Mein Schild gewiß/
Mein Zuverſicht/
Der mich auffricht/
Und hoch bringet zu Ehren.

2  Mit meiner Stimm ruff ich zu Dir/
Dein Hülff kompt mir/
Von deinem heilgen Throne :/:
Darumb weil du, Herr, helteſt mich/
Schlaff und wach ich/
Gantz Furcht und Sorgen ohne/
Ob gleich der Feind/
Viel tauſend ſeynd/
Die ringſt herümb/
Mit Ungeſtüm/
Grawſam wider mich toben.

3  Auff Herr ſteh auff beweiß dein Krafft/
Die mir Hülff ſchafft/
Gib Backenſtreich den Feinden :/:
Zerſchmetter der Gottloſen Zähn/
Daß ſie vergehn/
Errett dein Volck und Gmeinde/
Du biſt der Gott/
Der hilfft aus Noth/
Und Segen gibſt
Zu jeder Friſt/
Deim Volk und lieben Freunden.