Wie sehr lieblich und schöne sind, SWV 181 (Heinrich Schütz)

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Editor: James Gibb (submitted 2017-09-12).   Score information: A4, 1 page, 33 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from the Blankenburg edition on IMSLP. MusicXML source file is in compressed .mxl format.

General Information

Title: Wie sehr lieblich und schöne sind, SWV 181
Composer: Heinrich Schütz
Lyricist: Cornelius Becker

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredChorale

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1628 in Psalmen Davids, Op. 5. Revised by Schütz in 1661, no. 84
  2nd published: 1894 in Heinrich Schütz: Sämtliche Werke, Volume 16, no. 84
  3rd published: 1957 in Neue Schütz-Ausgabe, Volume 6, p. 83
Description: Psalm 84 from the Becker Psalter.

External websites:

Original text and translations

Original text and translations may be found at Psalm 84.

German.png German text

Modernized spelling:
1  Wie sehr lieblich und schöne
Sind doch die Wohnung dein,
Herr Zebaoth, mit Sehnen
Verlangt die Seele mein,
Den Gottesdienst zu bauen,
Des Lebens Gott zu schauen,
Mein Leib und Seel sich freun.

2  Ein Stätte hat gefunden
Das klein Waldvögelein,
Die Schwalb ihr Nest erkundet,
Legt ihre Jungen drein,
Der Gottesdienst so schone
Ist meines Herzen Wonne,
O Gott und König mein.

3  Wohl denen, die da bleiben,
Herr Gott, im Hause dein,
Ohn Unterlass sie treiben
Dein Lob in heilger Gmein,
Wohl den´n, die dich lan walten
Und dich für ihr Kraft halten,
Folgn dir von Herzen rein.

4  Durchs Jammertal sie gehen
Und machen Brunnen zwar,
Geschmückt mit Segen stehen,
Die führen reine Lahr,
All ihre Feind sie schlagen,
Von Zion muss man sagen:
Hie wohnet Gott fürwahr.

5  Gott Zebaoth mein Herre,
Erhöre mein Gebet,
Vernimm´s, Gott Jakob, gerne,
Denn mir´s von Herzen geht,
Gott, mein Schild, dem ich traue,
In Gnad das Reich anschaue,
Das deim Gsalbten zusteht.

6  Ein Tag ist besser hausen
In den Vorhöfen dein,
Ich nehm dafür nicht tausend,
Türhüter will ich sein,
Im Haus Gottes des Herren
Will mich verzeihen gerne
Der Gottlosen Gemein.

7  Der Herr ist Sonn und Schilde,
Gibt Gnad, Ehr mildiglich
Aus seinem Herzen milde
Dem Frommen mangelt nicht,
Herr Zebaoth er heißet,
Selig ist der gepreiset,
Der sich verlässt auf dich.

German.png German text

Original spelling:
1  Wie ſehr lieblich und ſchöne
Sind doch die Wohnung dein :/:
HErr Zebaoth mit Sehnen
Verlangt die Seele mein/
Den Gottesdienſt zu bawen/
Des Lebens Gott zu ſchawen/
Mein Leib und Seel ſich frewn.

2  Ein Städte hat gefunden
Das klein Waldvögelein :/:
Die Schwalb ihr Neſt erkundet/
Legt ihre Jungen drein/
Der Gottesdienſt ſo ſchone
Iſt meines Hertzen Wonne/
O Gott und König mein.

3  Wol denen die da bleiben/
HErr Gott/ im Hauſe dein :/:
Ohn Unterlaß ſie treiben/
Dein Lob in heilger Gmein/
Wohl den/ die dich lahn walten
Und dich für ihr Krafft halten/
Folgn dir von Hertzen rein.

4  Durchs Jammertal ſie gehen
Und machen Brunnen zwar :/:
Geſchmückt mit Segen ſtehen/
Die führen reine Lahr/
All ihre Feind ſie ſchlagen/
Von Zion mus man ſagen:
Hie wohnet GOtt fürwahr.

5  Gott Zebaoth mein HErre/
Erhöre mein Gebet :/:
Vernimms Gott Jacob gerne/
Denn mirs von Hertzen geht/
Gott mein Schild/ dem ich trawe/
In Gnad das Reich anſchawe/
Das deim Gſalbten zuſteht.

6  Ein Tag iſt beſſer hauſſen
In den Vorhöfen dein :/:
Ich nehm dafür nicht tauſend/
Thürhüter wil ich ſeyn/
Im Hauß Gottes des HErren
Wil mich verzeihen gerne
Der Gottloſen Gemein.

7  Der H E R R iſt Sonn und Schilde/
Gibt Gnad/ Ehr mildiglich :/:
Aus ſeinem Hertzen milde
Dem Frommen mangelt nicht/
HErr Zebaoth er heiſſet/
Selig iſt der gepreyſet/
Der ſich verleſt auff dich.