Singet mit Freuden unserm Gott, SWV 178 (Heinrich Schütz)

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1628 Version: (MS) (OS)       Score information: A4, 1 page, 55 kB   
1661 Version: (MS (OS)       Score information: A4, 1 page, 60 kB   
Editor: Gerd Eichler (submitted 2019-11-11).   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from original prints. Continuous barlines are in the original score. Original Note values retained, clefs modernized. MS = modernized spelling, OS = original spelling. MusicXML source file is in compressed .mxl format.
  • (Posted 2017-09-12)   CPDL #46323:         
Editor: James Gibb (submitted 2017-09-12).   Score information: A4, 1 page, 33 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from the Blankenburg edition on IMSLP. MusicXML source file is in compressed .mxl format.

General Information

Title: Singet mit Freuden unserm Gott, SWV 178
Composer: Heinrich Schütz
Lyricist: Cornelius Becker

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredChorale

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1628 in Psalmen Davids, Op. 5. Revised by Schütz in 1661, no. 81
  2nd published: 1894 in Heinrich Schütz: Sämtliche Werke, Volume 16, no. 81
  3rd published: 1957 in Neue Schütz-Ausgabe, Volume 6, p. 80
Description: Psalm 81 from the Becker Psalter.

External websites:

Original text and translations

Original text and translations may be found at Psalm 81.

German.png German text

Modernized spelling:
1  Singet mit Freuden unserm Gott,
Der unser Stärk ist in der Not,
Jauchzet dem Gott Jakob bekannt,
Und nehmt das Psalterspiel zur Hand.

2  Die Pauken lasst erschallen frei,
Auf Harfen lieblich Melodei,
Blast die Posaun aufs allerbest,
Im Neumond und Laubhüttenfest.

3  Israels Volk die Weise hält,
Dem Gott Jakobs dies recht gefällt,
Dies Zeugnis Joseph ward bekannt,
Da er kam aus Ägyptenland.

4  Ein fremde Sprach sie hörten an,
Da ich das Joch von ihnen nahm
Und macht sie frei von ihrer Last,
Dafür sie hatten keine Rast.

5  Als in der Not du ruftest mich,
Half ich dir aus, erhörte dich,
Da über dich am Roten Meer
Einfiel ein Wetter groß und schwer.

6  Am Hadderwasser wardst du inn,
Dass ich, der Herr, stets bei dir bin,
Dein Glauben ich versuchet hab,
Der harte Fels dir Wasser gab.

7  Hör, mein Volk, Israel mich hör,
Dies Zeugnis deine Kinder lehr,
Du sollst kein ander Götter han,
Allein mich sollst du rufen an.


 

8  Ich bin der Herr, dein Gott genannt,
Der dich führt aus Ägyptenland,
Ruf mich an, was dein Herz begehrt,
Das sollst du von mir sein gewährt.

9  Aber es ist mein alte Klag,
Dies Volk hört nicht, was ich ihm sag,
Auf mich steht nicht ihr Zuversicht,
Mein Wort Israel achtet nicht.

10  Drum hab ich sie gegeben hin
Nach ihres Herzens eignem Sinn,
Dass sie wandeln nach ihrem Rat,
Ihr Dünkel sie betrogen hat.

11  Wollt mein Volk mir gehorsam sein
Und auf mein'n Wegen gehn herein,
So könnt ich wohl in kurzer Stund
Ihr Feinde dämpfen all zu Grund.

12  Mein Hand soll unverkürzet sein,
Ihr Widrigen zu treiben ein,
Die mich hassen zu jeder Zeit,
Den musst ihr Anschlag fehlen weit.

13  Ewig dies mein Volk bleiben sollt,
Aufs beste ich sie speisen wollt
Mit Honig aus dem Felsen hart
Und mit Weizen von bester Art.

German.png German text

Original spelling:
1  Singet mit Freuden unſerm Gott/
Der unſer Stärk iſt in der Noth/
Jauchtzet dem Gott Jacob bekannt/
Und nembt das Pſalterſpiel zur Hand.

2  Die Paucken laſt erſchallen frey/
Auff Harffen lieblich Melodey/
Blaſt die Poſaun auffs allerbeſt/
Im Newmond und Laubhüttenfeſt.

3  Iſraels Volck die Weiſe helt/
Dem Gott Jakobs diß recht gefelt/
Diß Zeugnis Joſeph ward bekant/
Da er kam aus Egyptenland.

4  Ein frembde Sprach ſie hörten an/
Da ich das Joch von ihnen nam
Und macht ſie frey von ihrer Laſt/
Dafür ſie hatten keine Raſt.

5  Als in der Noth du ruffteſt mich/
Halff ich dir aus/ erhörte dich/
Da über dich am Rothen Meer
Einfiel ein Wetter groß und ſchwer.

6  Am Hadderwaſſer wardſtu inn/
Daß Ich der HErr ſtets bey dir bin/
Dein Glauben ich verſuchet hab/
Der harte Fels dir Waſſer gab.

7  Hör mein Volck/ Iſrael mich hör/
Diß Zeugnis deine Kinder lehr/
Du ſolt kein ander Götter han/
Allein mich ſoltu ruffen an.


 

8  Ich bin der HErr dein GOtt genannt/
Der dich führt aus Egyptenland/
Ruff mich an/ was dein Hertz begehrt/
Das ſoltu von mir ſeyn gewehrt.

9  Aber es iſt mein alte Klag/
Diß Volck hört nicht/ was ich ihm ſag/
Auff mich ſteht nicht ihr Zuverſicht/
Mein Wort Iſrael achtet nicht.

10  Drumb hab ich ſie gegeben hin
Nach ihres Hertzens eignem Sinn/
Daß ſie wandeln nach ihrem Rath/
Ihr Dünkel ſie betrogen hat.

11  Wolt mein Volck mir gehorſam ſeyn
Und auff meinn Wegen gehn herein/
So künt ich wohl in kurtzer Stund
Ihr Feinde dämpffen all zu Grund.

12  Mein Hand ſol unverkürtzet ſeyn/
Ihr Widrigen zu treiben ein/
Die mich haſſen zu jeder Zeit/
Den mußt ihr Anſchlag fehlen weit.

13  Ewig diß mein Volck bleiben ſolt/
Auffs beſte ich ſie ſpeiſen wollt
Mit Honig aus dem Felſen hart
Und mit Weitzen von beſter Art.

German.png German text

Text provided by the Blankenburg Edition with altered wording:
1  Singet mit Freuden unserm Gott,
der unser Stärk ist in der Not,
jauchzt seinem Namen allesamt
und nehmt das Psalterspiel zur Hand.

2  Die Pauken laßt erschallen frei,
auf Harfen lieblich Melodei,
blast die Posaun aufs allerbest,
dem Herrn zu feiern dieses Fest.

7  Merk auf, mein Volk, und auf mich hör,
dies Zeugnis deine Kinder lehr,
du sollst kein andre Götter han,
allein mich sollst du rufen an.

8 Ich bin der Herr, dein Gott genannt,
der dich führt aus Ägyptenland,
ruf mich an, was dein Herz begehrt,
das soll dir sein von mir gewährt.

13  Ewig dies mein Volk bleiben soll,
aufs Beste ich sie speisen will
mit Honig aus dem Felsen hart
und mit Weizen von bester Art.