Ich ruf zu dir, Herr Gott, mein Hort, SWV 125 (Heinrich Schütz)

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  • NewScore.gif  (Posted 2019-04-14)   CPDL #53969: 
Original pitch:
1628 Version: (MS) (OS)       Score information: A4, 2 pages, 59 kB   
1661 Version: (MS (OS)       Score information: A4, 2 pages, 66 kB   
Transposed down a fourth:
1628 Version: (MS) (OS)   Score information: A4, 2 pages, 67 kB   
1661 Version: (MS) (OS)   Score information: A4, 2 pages, 74 kB   
Editor: Gerd Eichler (submitted 2019-04-14).   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from original prints. Continuous barlines are in the original score. Original Note values retained, clefs modernized. MS = modernized spelling, OS = original spelling MusicXML source file is in compressed .mxl format.
  • (Posted 2017-08-22)   CPDL #46040:         
Editor: James Gibb (submitted 2017-08-22).   Score information: A4, 1 page, 38 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from the Blankenburg edition on IMSLP. MusicXML source file is in compressed .mxl format.
Error.gif Possible error(s) identified. Error summary: Typo in 1st verse: "duch Christum" instead of "durch Christum"

General Information

Title: Ich ruf zu dir, Herr Gott, mein Hort, SWV 125
Composer: Heinrich Schütz
Lyricist: Cornelius Becker

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredChorale

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1628 in Psalmen Davids, Op. 5. Revised by Schütz in 1661, no. 28.
  2nd published: 1957 by Walter Blankenburg in Neue Schütz-Ausgabe, Vol. 6.

Description: Psalm 28 from the Becker Psalter

External websites:

Original text and translations

Original text and translations may be found at Psalm 28.

German.png German text

Modernized spelling:
1  Ich ruf zu dir, Herr Gott, mein Hort,
dein Gnad an mir nicht spare,
denn so du schweigst, so muß ich fort,
gleich mit zur Hölle fahren.
Wenn ich bet für deim Gnadenthron,
lass dirs zu Herzen gehen,
und mein Flehen
durch Christum, deinen Sohn,
wollst, Herr, ja nicht verschmähen.

2  Schon mein in Gnad, wenn dein Gericht
die gottlos Rott heimsuchet,
die gute Wort gibt männiglich
und doch im Herzen fluchet.
Gib ihnen, Herr, was sie verdient
nach ihrer Hände Werken,
du kannsts merken,
wie untreu sie gesinnt,
wirst sie darin nicht stärken.

3  Sie achten doch nicht auf dein Wort,
dein Werk sie nur verlachen,
in ihrem Tun sie fahren fort
und schmücken ihre Sachen.
Dazu kannst du stillschweigen nicht,
dem Frevel willst du wehren
und sie lehren,
dass du durch dein Gericht
ihr Wesen kannst zerstören.

4  Zu dir all mein Vertrauen stund,
du hast mein Bitt erhöret,
drum dank ich dir von Herzensgrund,
dass du mir hast gewähret.
Mein Schild, mein Stärk du bist allein,
mein Herz mit Freud durchgangen
hat Verlangen,
zu lob'n den Namen dein
mit schönen Lobgesängen.

5  Dein Volk, die Kirch zu jeder Frist
steht fest in dem Vertrauen,
dass du ihr Stärk und Zuflucht bist,
in Not auf dich zu bauen.
Herr Jesu Christ, hilf deiner Schar,
dein Segen tu vermehren,
Gnad bescheren,
beim Wort dein Erb bewahr,
bring uns ewig zu Ehren.

German.png German text

Original spelling:
1  Ich ruff zu dir, Herr Gott mein Hort/
dein Gnad an mir nicht spare/
denn so du schweigst, so muß ich fort/
gleich mit zur Helle fahren/
Wenn ich beth für deim Gnadenthron/
laß dirs zu Hertzen gehen,
und mein Flehen/
durch Christum, deinen Sohn/
wollst, Herr, ja nicht verschmehen.

2  Schon mein in Gnad/ wenn dein Gericht
die gottlos Rott heimsuchet/
Die gute Wort gibt männiglich
und doch im Herzen fluchet.
Gib ihnen, Herr, was sie verdient
nach ihrer Hände Werken,
du kannst merken,
wie untreu sie gesinnt,
wirst sie darin nicht stärken.

3  Sie achten doch nicht auf dein Wort,
dein Werk sie nur verlachen,
in ihrem Tun sie fahren fort
und schmücken ihre Sachen.
Dazu kannst du stillschweigen nicht,
dem Frevel du wirst wehren
und sie lehren,
daß du durch dein Gericht
ihr Wesen kanst zerstören.

4  Zu dir all mein Vertrawen stund/
du hast mein Bitt erhöret/
drumb danck ich dir von Hertzen Grund/
daß du mir hast geweret/
Mein Schild, mein Sterck du bist allein/
mein Hertz mit Frewd durchgangen/
hat Verlangen/
zu lobn den Namen dein/
mit schönen Lobgesängen.

5  Dein Volck, die Kirch zu jeder Frist/
steht fest in dem Vertrawen/
daß du ihr Stärck und Zuflucht bist/
in Noth auff dich zu bawen/
HErr Jesu Christ, hilff deiner Schaar/
deinn Segen thu vermehren/
Gnad bescheren/
Beym Wort dein Erb bewahr/
bring uns ewig zu Ehren.